Der Pulverturm mit den sich anschließenden Wehrmauern gehört zu den authentischsten Elementen der historischen Wehrarchitektur Nordpolens. Der Turm wurde im 13. und 14. Jahrhundert errichtet und besaß zunächst nur drei Wände, war also zur Stadt hin geöffnet. Im 14. Jahrhundert wurde auch die vierte Wand gemauert. Das Objekt diente als Waffenlager, zur Pulverherstellung und natürlich auch zu Verteidigungszwecken. In jüngeren Zeiten wurde das Bauwerk vernachlässigt und es drohte zu verfallen. Nach Restaurierungs- und Umbauarbeiten wurde der Turm 1977 vorübergehend Sitz des Museums. Seit 1983 befindet sich hier die archäologische Abteilung des Museums sowie eine bescheidene ethnographische Ausstellung, deren interessantestes Element ein Holzfahrrad aus dem 19. Jahrhundert ist.
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