Paul Goesch (1885-1940), Maler und Architekt, trat nach einem Architekturstudium in den preußischen Staatsdienst und war von 1915 bis 1917 Regierungsbaumeister in Culm. Wegen einer psychischen Erkrankung wurde er von 1917 bis Herbst 1919 in der Nachbarstadt Schwetz (poln. Świecie) in einer Heilanstalt behandelt. Nach künstlerischer Betätigung in Berlin kam er 1921 nach erneuter Erkrankung in die Heilanstalt Göttingen, 1934 wurde er nach Teupitz verlegt. Nach der NS-Kunstauffassung waren seine Werke “Entartete Kunst”. Goesch wurde Opfer des sogenannten Euthanasie-Programms der Nationalsozialisten und 1940 in Brandenburg ermordet.
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