Thema: Sehenswürdigkeiten

Garnisionslazarett

Garnisionslazarett Culm Das ursprünglich als Garnisionslazarett genutzte Gebäude an der Parkstraße (ul. Parkowa) wurde in den Jahren 1906/1907 auf einem 8001 qm großen Grundstück vom Culmer Unternehmen Meseck und Schultze errichtet und der preußischen Armee verpachtet. Auch nach Wiedererstehung des polnischen Staates diente das prächtige Objekt, das seinerzeit am Stadtrand lag, noch kurze Zeit lang der Krankenpflege. Ab 1922 betrieb dann …

Rathaus

Rathaus CulmDas Rathaus auf dem Markt entstand in den Jahren 1567-1572 im Stil der polnisch-italienischen Renaissance durch einen Umbau eines gotischen Vorgängerbaus aus dem 13. Jahrhundert. Die Attika wurde reich mit weichen Formen verziert, die einen Halbdunkeleffekt hervorrufen. In den Jahren 1885-1887 wurden in der Attika Fensteröffnungen geschaffen, wodurch ein zusätzliches Stockwerk gewonnen wurde. Der Turm mit der Uhr wurde in den Jahren 1589-1595 errichtet. An der Westwand ist …

Graudenzer Tor

Graudenzer Tor CulmHierbei handelt es sich um ein Stadttor aus dem 14. Jh., das auch “Grubener Tor” oder im Polnischen “Törchen” genannt wurde. Um das Jahr 1620 wurde an dieses eine der Leidenden Mutter Gottes gewidmete Kapelle in Stile der niederländischen Renaissance angebaut. An der Ostwand befindet sich in einer Nische eine Pieta, im Inneren der Kapelle hingegen ein barocker Messtisch. Eine Pieta aus dem 15. Jh. steht auf dem Altar. Ebenso befindet sich …

Marienkirche

Marienkirche CulmMit dem Bau der der heiligen Mutter Gottes geweihten Pfarrkirche wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts begonnen. Abgeschlossen wurde er im Jahre 1331. Die dreischiffige Hallenkirche im gotischen Stil verfügt über zwei Türme und reich verzierte Fassaden. Die Kreuz-Rippen-Gewölbe wurden mit Bildhauereien aus dem 14. Jahrhundert ausgeschmückt. Am Ende des 14. Jahrhunderts wurde an das Südschiff die Fronleichnamskapelle und im Jahre 1560 eine der Leidenden Mutter Gottes von Culm geweihte …

Stadtmauer

Wehrmauer Culm ChelmnoBis heute ist der Komplex mittelalterlicher Wehrmauern mit einer Länge von ungefähr 2270 Metern in einem fast unberührten Zustand erhalten geblieben. Die Wehrmauern aus Ziegelsteinen entstanden im 13. und 14. Jahrhundert an der Stelle ursprünglicher Holz- und Erdbefestigungen. Im Jahre 1563 wurden die bestehenden Mauern mit Erlaubnis des Königs Zygmunt August auf die heutige Höhe erweitert, wobei auch jetzt noch …

Ludwik-Rydygier-Denkmal

Das am 21. Dezember 1984 aufgestellte Ludwik-Rydygier-Denkmal steht in der südöstlich vom Graudenzer Tor gelegenen Parkanlage an der ul. Podmurna.

Klinik Ludwik Rydygiers

Privatklinik Rydygiers CulmGebäude an der Bahnhofsstraße (ulica Dworcowa), in dem sich die Privatklinik Ludwik Rydygiers befand. In dieser führte Doktor Rydygier die weltweit erste Gastroduodenostomie bei einem Patienten mit Tumor aus. Ein weiterer Erfolg Rydygiers …

Stadtverwaltung (ehemals Landratsamt)

Stadtverwaltung (altes Landratsamt) CulmÖstlich des Graudenzer Tors steht an der ul. Dworcowa (Bahnhofstraße) ein Gebäude, das als Kreishaus konzipiert worden war und das 1911 die Kreisverwaltung bezog, die zuvor in der ul. Franciszkanska (Franziskanerstraße) untergebracht war. Früher befand sich an dieser Stelle das Restaurant Martin Seidlers, das vor allem deutschen Vereinen und Organisationen als Veranstaltungsort diente. Heute ist in dem …

Wasserturm

Neuer Wasserturm CulmDer links abgebildete Wasserturm an der ul. Dominikanska löste einen Vorgängerbau ab, der 1867 auf dem Marktplatz entstand und auf der alten Ansichtskarte abgebildet ist. Der alte Wasserturm auf dem Markt wurde an der Stelle eines Springbrunnens errichtet und sorgte dafür, dass die in der Stadt gelegenen Häuser bis ins 2. Stockwerk über das städtische Wasserleitungsnetz mit Trinkwasser versorgt werden konnten. Da Ende des 19. Jahrhunderts …

Garnisonskirche

Garnisionskirche CulmDie Garnisonskirche liegt im Süden der Altstadt und wurde in den Jahren 1874-1875 für die im damaligen Culm stationierte Garnison der preußischen Armee errichtet. Der Baustil ist typisch für evangelische Gotteshäuser dieser Epoche. Die einschiffige Kirche mit Chorraum besitzt eine von der Firma W. Sauer aus Frankfurt (Oder) hergestellte Orgel und einen 42 m hohen Turm. Als infolge der Bestimmungen des Versailler Vertrags die Stadt dem wieder entstandenen polnischen Staat angeschlossen wurde, übernahm die polnische Armee …