Einen Ort von besonderer religiöser Bedeutung bildet in Culm eine Kapelle mit Brunnen, die rund 50 m nördlich des Graudenzer Tors gelegen ist. Die Entstehung der rund zwölf Quadratmeter großen Kapelle ist auf eine bereits im 14. Jahrhundert bekannte Legende zurückzuführen, die hier mit den Worten eines deutschsprachigen Autors aus dem Jahr 1927 wiedergegeben werden […]
Der links abgebildete Wasserturm an der ul. Dominikanska löste einen Vorgängerbau ab, der 1867 auf dem Marktplatz entstand und auf der alten Ansichtskarte abgebildet ist. Der alte Wasserturm auf dem Markt wurde an der Stelle eines Springbrunnens errichtet und sorgte dafür, dass die in der Stadt gelegenen Häuser bis ins 2. Stockwerk über das städtische Wasserleitungsnetz mit Trinkwasser versorgt werden konnten. Da Ende des 19. Jahrhunderts …
Die Garnisonskirche liegt im Süden der Altstadt und wurde in den Jahren 1874-1875 für die im damaligen Culm stationierte Garnison der preußischen Armee errichtet. Der Baustil ist typisch für evangelische Gotteshäuser dieser Epoche. Die einschiffige Kirche mit Chorraum besitzt eine von der Firma W. Sauer aus Frankfurt (Oder) hergestellte Orgel und einen 42 m hohen Turm. Als infolge der Bestimmungen des Versailler Vertrags die Stadt dem wieder entstandenen polnischen Staat angeschlossen wurde, übernahm die polnische Armee …
Der Pulverturm mit den sich anschließenden Wehrmauern gehört zu den authentischsten Elementen der historischen Wehrarchitektur Nordpolens. Der Turm wurde im 13. und 14. Jahrhundert errichtet und besaß zunächst nur drei Wände, war also zur Stadt hin geöffnet. Im 14. Jahrhundert wurde auch die vierte Wand gemauert. Das Objekt diente als Waffenlager, zur Pulverherstellung und natürlich […]
Der Jungfrauenturm ist ein Teil der Stadtbefestigung, der teilweise zu Beginn des 20. Jahrhunderts rekonstruiert wurde. Nach einer Instandsetzung in den Jahren 1986-1988 wurde er für Ausstellungs- und Lagerzwecke des Museums verwendet. Seit 1999 ist die Bastei Sitz der “Culmer Ritterschaft”, eines Vereins, der sich mit der mittelalterlichen Geschichte Culms und besonders mit der Tradition und Kultur der …
Das kleinste sakrale Gebäude Culms ist die Sankt-Martins-Kapelle, die im 14. Jahrhundert errichtet wurde. Sie besitzt ein Schiff und eine reiche Giebelbekrönung, die an der Ostseite von einem scharfbogigen Fenster unterbrochen wird. Auf der Westseite werden die Lisenen von hochkant gestellten Ziegelsteinen gebildet.
Die gotische Kirche wurde im späten 13. Jahrhundert gebaut und orientiert sich nach Osten. Sie ist einschiffig und besitzt einen viereckigen Turm an der Westfassade. An der Südseite war an die Kirche einst ein Krankenhaus angebaut, weshalb die Kirche auch Spitalkirche genannt wurde. Das Innere der Kirche ist mit einem hölzernen Fassgewölbe verkleidet. Wandmalereien aus […]
Die Dominikanerkirche (Peter- und Paulskirche) wurde im 14. Jahrhundert im gotischen Stil errichtet. Die Westfassade wurde mit einem reichen Staffelgiebel abgeschlossen, der von ihn durchschneidenden waagerechten Blenden und Lisenen (senkrechte, flache Mauerstreifen) belebt wird. Im 17. Jahrhundert wurde das Mittelschiff erhöht und das Nordschiff angebaut. Ein erneuter Umbau erfolgte im Jahr 1898. Das Innere der Kirche bestimmen die hohen Seitenschiffe mit ihrer unregelmäßigen Breite sowie das Kreuz-Rippen-Gewölbe. Die Kirche besitzt …
Trotz entsprechender Bemühungen des Deutschen Ordens kam es nicht zur Gründung einer Universität (Studium Generale) in Culm. Stattdessen entstand 1473 eine Schule mit dem Niveau eines Gymnasiums, “Studium Particulare” genannt, die dem Rang nach die höchste wissenschaftliche Einrichtung im Königlichen Preußen war. Nach zwischenzeitlichen Schwierigkeiten …
Das gotische Kloster wurde im 13. Jh. als Sitz der Ordensritter gemeinsam mit der Johanniskirche errichtet. Diese Kirche besitzt nur ein Schiff. Im Inneren ruht auf zwei Säulen der Nonnenchor, wodurch die Kirche dennoch eine zweischiffige Gestalt hat. An der Wende vom 16. und 17. Jh. wurde die Kirche umgebaut und ihr eine Sakristei sowie eine Kapelle angefügt. Im Jahre 1619 wurde das reich verzierte Portal aus …