
Das Eckhaus mit Türmchen am westlichen Ende der Graudenzer Straße (ul. Grudziądzka) diente in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts lange Zeit als Café, das mehrfach den Inhaber gewechselt hat. Alten Postkarten aus preußischer Zeit kann man folgende Namen entnehmen: L. Joost, P. Hilgert, Paul Grützner

Der schöne Frühling ist nahtlos in einen trockenen Sommer übergegangen. Das Wetter ist ideal für Spaziergänge. Beliebtes Ziel ist natürlich der altstädtische Markt - hier fotografiert aus Richtung ul. Grudziądzka (Graudenzer Straße).

Südseite des Markts in Culm mit Blick in Richtung ul. Grudziądzka (Graudenzer Straße)

Westlichster Abschnitt der ul. Dworcowa (Bahnhofstraße)

Blick auf das Hallenbad und das Dach des Tadeusz-Kościuszko-Gymnasiums aus Richtung der ehemaligen Rydygier-Klinik.

An vielen Stellen der Innenstadt gibt es gut ausgeschilderte und breite Behindertenparkplätze. Besonders im Sommer, wenn freie Parkplätze gewöhnlich Mangelware sind, erfüllen sie ihren Zweck.
Um Autofahrer, die gut zu Fuß sind und nur aus Bequemlichkeit diese oft einzigen noch “freien” Stellplätze widerrechtlich belegen, nicht nur mit Strafzetteln zu einem Umdenken zu bewegen, sind vor einiger Zeit die einen Behindertenparkplatz mit dem bekannten Rollstuhlfahrer-Piktogramm markierenden Schilder mit einem Zusatz versehen worden.
Dieser Zusatz in Form des Satzes
Zabrałeś moje miejsce weź moje kalectwo
hat keinerlei rechtliche Bedeutung, sondern bildet einen Appell an alle nicht zur Nutzung eines Behindertenparkplatzes berechtigten Autofahrer, diesen für behinderte Menschen frei zu halten. Der erwähnte Satz bedeutet nämlich übersetzt:
Du hast mir meinen Platz genommen, dann nimm bitte auch meine Behinderung.

In der südöstlichen Ecke des Marktplatzes befinden sich während des Sommers gut besuchte Biergärten, die man wegen der großen Sonnenschirme schon von weitem erkennen kann.
Die links zu sehenden Hütchen stecken einen Bereich ab, auf dem Kinder mit kleinen Elektroautos für ein paar Zloty ihre Runden drehen können.

… kauft man in Culm wochentags problemlos auf dem Markt am Rathaus.

Im viel höheren Maß als die WM-Begegnung 2006 hat das Länderspiel Deutschland-Polen am vergangenen Sonntag für Emotionen gesorgt. Die Hoffnungen der polnischen Fans, endlich einmal einen Sieg über das deutsche Team feiern zu können, waren groß.
Die erste Enttäuschung über die Niederlage ist überwunden und die treusten Anhänger der Weiß-Roten werden natürlich ihrer Mannschaft morgen Abend beim Spiel gegen Österreich wieder die Daumen drücken.
Weiterhin sieht man in der Stadt an Autos und Häusern weiß-rote Fahnen - so beispielsweise an diesem Balkon in der Fußgängerzone ul. Grudziądzka.

So sieht die Peter-und-Paul-Kirche, auch Dominikanerkirche genannt, “von hinten”, nämlich von Osten, aus.
Im Vordergrund sieht man einen Teil der Mittelalterlichen Siedlung, die der Allgemeinheit nur während Veranstaltungen zugänglich ist. Dieses Foto entstand während des Kinderfestes am 1. Juni 2008.

Wer sich von der Mächtigkeit der Stadtmauer beeindrucken lassen möchte, der sollte den Fußweg unmittelbar an der Wehrmauer wählen, der die Parkanlage Neue Promenade mit der ul. Wodna (Wasserstraße) verbindet.
Diese Besichtigung kann im Rahmen eines längeren Spaziergangs entlang der Stadtmauer von Culm erfolgen.


Früher wie heute führt der kürzeste Weg von der Altstadt zur Weichsel über die ul. Wodna. Auf dem Foto abgebildet ist die Häuserzeile auf der Westseite des nördlichsten Abschnitts dieser Straße unmittelbar vor der Stadtmauer.

Als Stadt der Verliebten (Miasto Zakochanych) bietet Culm für Erinnerungsfotos eine besondere Sitzgelegenheit an. Diese Parkbank steht am Zugang zur Neuen Promenade nördlich des Graudenzer Tors.

Vom Aussichtspunkt am Ende der Neuen Promenade aus kann man das Weichseltal einsehen.