
Auf der Motocrossbahn an der ul. Brzoskwiniowa im Südosten der Stadt finden bedeutende Motorsportveranstaltungen statt. Um die Lärmbelastung für die Einwohner des anliegenden Stadtteils in Grenzen zu halten, ist ein Training nur zu bestimmten Uhrzeiten gestattet und sonntags ganz verboten.


… belagerten am vergangenen Samstag während des diesjährigen Kindergartenlieder-Festivalsmit Fotoapparat und/oder Videokamera in der Hand die Bühne des Culmer Amphitheaters.

Gut erkennbar ist die Aufschrift Herzfeld & Victorius Graudenz auf diesem Kanaldeckel, der sich vor einem Nebeneingang des Kindergartens an der ul. Dworcowa 13 in Culm befindet. Das Unternehmen Herzfeld & Victorius wurde 1862 in Graudenz, dem heutigen Grudziądz, gegründet und bildete eine Gießerei und Emaillierwerk. Entstanden war es aus einer Schmiede der jüdischen Kaufleute Józef Herzfeld (1832 - 1898) und Karol Victorius (1832 - 1906).
In älteren Stadtteilen kann man an vielen Stellen auch alte Kanaldeckel der örtlichen Gießerei Rudolf Peters finden.


Rapsfelder zwischen der ul. Podgórna und der Landesstraße 1 (Europastraße 75)

Züge gibt es in Culm schon lange nicht mehr, alle Gleise wurden abgebaut. Geblieben sind aber die alten Bahndämme, inzwischen dicht mit Büschen und Bäumen bewachsen, auf denen in vergangenen Tagen die Schienen durch das hügelige Umland südöstlich Culms verliefen. Aufgrund ihrer allenfalls geringfügigen Neigung eignen sich die Bahndämme gut als Radweg oder Strecke für einen gemütlichen Spaziergang ins Grüne.

Familiengrab des Gymnasialdirektors Wojciech Łożyński auf dem katholischen Friedhof in Culm.


Das größte Angebot an Obst und Gemüse findet man werktags an den Marktständen in der Nähe des historischen Rathauses in der Altstadt. Bei schönem Wetter bieten aber auch an anderen gut frequentierten Stellen der Stadt Straßenhändler ihre Waren an, so zum Beispiel im Stadtteil Osiedle Skłodowskiej-Curie. Dieses Foto entstand am Rande dieses Stadtteils an der ul. Dworcowa.

Diesen alten Spritzenwagen kann man auf dem Gelände der Berufsfeuerwehr an der ul. Łunawska bewundern. Er befindet sich ganz am Ende des großen Platzes vor dem Feuerwehrgerätehaus unmittelbar hinter einem Zaun mit Schiebetor, das als Zufahrt zum für die Öffentlichkeit gesperrten Bereich des Feuerwehrgrundstücks dient. Sofern das Schiebetor geöffnet ist, kann man einen näheren Blick auf dieses Löschgerät, ein Produkt der Feuerspritzen-Fabrik Louis Tidow aus Hannover, werfen.


In der vergangenen Woche sind die Biergärten, die seit einigen Jahren in der südöstlichsten Ecke des Culmer Marktplatzes den Sommer über bei schönem Wetter einen beliebten Treffpunkt bilden, aufgebaut worden. Vorgestern, als dieses Foto entstand, war es noch etwas zu kühl, um auf den Bänken mit der schönen Aussicht auf das Renaissance-Rathaus Platz zu nehmen, aber im Hochsommer findet man hier oft nur mit Mühe einen freien Tisch.
Zwar nenne ich dieses gastronomische Angebot der Einfachheit halber Biergarten (in den vergangenen Jahren waren drei Pächter auf dem Markt tätig), aber natürlich kann man auch alkoholfreie Getränke sowie Eis und kleinere Mahlzeiten bestellen. Die Atmosphäre ist freundlich, so dass man einen Besuch mit Kindern nicht scheuen muss.

Eine Ulanenformation beteiligte sich am heutigen Verfassungstag an den offiziellen Feierlichkeiten am Grab des unbekannten Soldaten.
Hier sieht man die Reiter, wie sie sich durch den Dr.-Rydygier-Park des Gedächtnisses und der Toleranz zum Veranstaltungsort begeben …

… und schließlich vor dem Gebäude der Stadtverwaltung während der Feierlichkeit Position beziehen.


Heute wurde in Polen zum fünften Mal der Tag der Nationalflagge begangen. Aber nicht nur aus diesem Grund sieht man dieser Tage überall die polnische Fahne an öffentlichen und privaten Gebäuden. Es ist nämlich üblich, ab dem 1. Mai bis zum 3. Mai, dem Verfassungstag, die Nationalflagge zu hissen. Das Bild oben zeigt den Fahnenfast auf dem Gelände der Berufsfeuerwehr, das Bild unten die polnische Nationalflagge neben der Europafahne am Haus ul. Dworcowa 26/28.


Diese torartige Metallkonstruktion steht auf einer Grünfläche an der ul. Szosa Grudziądzka in unmittelbarer Nähe der vom Fernverkehr genutzten Landesstraße 1. Das Plakat trägt die Aufschrift Sanktuarium der Mater Dolorosa von Culm - Pfarrkirche.
Soweit ich mich erinnere (leider habe ich keinen schriftlichen Beleg vorliegen), wurde diese Konstruktion mit anderen Toren, die weitere religiös bedeutsame Orte der Region symbolisierten, auf dem Flughafengelände in Thorn (Torun) während des Gottesdienstes mit Johannes Paul II. am 7. Juni 1999 aufgestellt. Durch diese Tore ist damals das Papamobil mit dem Papst hindurchgefahren.
Der heilige Vater wurde in seinem Heimatland begeistert empfangen. Aus Chelmno (Culm) sind seinerzeit mehrere Busse sowie zahlreiche Privat-PKW mit Gläubigen nach Torun gefahren, um an der Begegnung mit Papst Johannes Paul II. teilzunehmen.
Deshalb hatte sich die Stadtverwaltung kurz nach Abschluss der Pilgerfahrt des Papstes entschlossen, das Tor nach Chelmno zu bringen und an einer gut sichtbaren Stelle aufzustellen.


Die ul. Powiśle endet aus Richtung Altstadt, nachdem sie zur Überwindung des Schutzdamms eine große Schleife bildet, unmittelbar am Weichselufer und setzt sich laut Stadtplan auf der anderen Flussseite in der Nähe eines kleinen Flusshafens in Richtung Schwetz (Swiecie) fort (wahrscheinlich alter Zufahrtsweg zur heute nicht mehr vorhandenen Fähre). Der Popowska Kępa genannte Bereich am anderen Weichselufer vom Flusshafen bis zur Landesstraße 1 gehört verwaltungsmäßig noch zur Stadt Culm.


Durch eine langgezogene Parkanlage führt die mit Kopfsteinpflaster versehene ul. Powiśle, die einzige Zufahrtsstraße zur Schiffsanlegestelle an der Weichsel. Ihre Länge beträgt rund 900 m. Rechts und links gibt es Zufahrten und Fußwege zu großen Kleingartenanlagen, die ab 1951 im Gebiet zwischen Stadt und Weichsel entstanden sind.

Die ul. Powiśle ist für den Autoverkehr freigegeben, so dass man unmittelbar bis an die Weichsel in der Nähe der Schiffsanlegestelle heranfahren und hier sein Auto abstellen kann.

Entlang der ul. Powiśle wurde 1927 ein Park angelegt, der zunächst Weichselpark genannt wurde. Damals befand sich an der Weichsel noch eine Badeanstalt, so dass ein Interesse an gepflegten Fußwegen in Richtung Fluss bestand.
In der Nachkriegszeit übernahm die örtliche Garnision die Pflege der heute sehr naturbelassenen Parkanlage, so dass diese Ende der sechziger Jahre die Bezeichnung Park der Polnischen Armee erhielt.
Quelle:
Anna Soborska-Zielińska, Parki i ogrody Chełmna, Chełmno 1999, S. 23 (Park im. Wojska Polskiego)

Das schöne Frühlingswetter nutzten heute eine Reihe von Einwohnern für einen Ausflug an den Jezioro Starogrodzkie genannten See unweit von Culm. Ins kalte Wasser traute sich trotz der mehr als 20 Grad betragenden Lufttemperatur zwar noch niemand, aber für ein Sonnenbad oder einen Spaziergang am Ufer was das Wetter ideal.

Hier kann man im Sommer unter der Aufsicht von Rettungsschwimmern baden. In den Ferien findet man kaum einen freien Platz.

Wer dann dem Trubel des Badestrands entkommen will, kann einen Spaziergang durch ein Waldgebiet entlang des Ufers unternehmen.