Der berühmte Regisseur Andrzej Wajda hat in seinem jüngsten Film Katyń ein Ereignis und seine Nachwirkungen verarbeitet, das sich tief ins Bewusstsein der polnischen Gesellschaft eingebrannt hat.
Mit einem geheimen Zusatzprotokoll zum später als Hitler-Stalin-Pakt bezeichneten Nichtangriffsvertrag vom 23. August 1939 hatten das Dritte Reich und die Sowjetunion ihre Interessensphären in Polen abgesteckt. Nach dem Überfall […]
Die Geschichte der jüdischen Bevölkerung Culms war lange Zeit nicht im Detail erforscht worden. Im September 2007 ist das Buch
Z dziejów gminy żydowskiej w Chełmnie
From the history of Jewish community in Chełmno
verfasst von der im städtischen Museum tätigen Historikerin Anna Soborska-Zielińska, erschienen, das einen Überblick über das Schicksal der jüdischen Gemeinde von Culm liefert.
Zusammenfassung des […]
Religiös bedingte Verfolgung in ihrer Heimat, aber auch das Streben nach wirtschaftlichem Erfolg veranlassten viele Schotten, ab dem 16. Jahrhundert ihr Glück auf dem europäischen Festland zu suchen. So siedelten sich schottische Familien auch im Weichselraum an, und zwar Protestanten vornehmlich in Danzig (Gdańsk) und Elbing (Elbląg), katholische Schotten unter anderem in der seit 1505 den Culmer Bischöfen gehörenden Stadt Culm, in der …
Einen umfassenden Überblick über die Stadtgeschichte erhalten Sie auf der Website moje-chelmno.pl. Der Beitrag Geschichte Culms gliedert sich in folgende Kapitel:
Darüber hinaus gibt es eine tabellarische Aufstellung der wichtigsten Ereignisse in der Geschichte Culms.
Trotz der Einführung des Kriegsrechts am 13. Dezember 1981 und der anschließenden Verhaftungen tausender Oppositioneller im Laufe des Jahres 1982 ließen sich die Mitglieder und Anhänger der Gewerkschaft Solidarität in Polen nicht unterkriegen und setzten sich im Untergrund weiter für eine demokratische Zukunft ihres Landes ein. Vor genau 25 Jahren kam es in Chełmno (Culm) […]
12. Dezember 2007 – 19:02
Dieser Beitrag wurde am 20. Januar 2008 unter der Überschrift NS-Verbrechen am 8. Oktober 1939 in die neue Website www.swiecie.info verschoben.
12. Dezember 2007 – 17:46
Durchforscht man mit Suchmaschinen unter dem Stichwort Chelmno das Internet, findet man viele Verweise auf das Todeslager Kulmhof, in dem während der Nazizeit 260000 bis 300000 Menschen ermordet worden sind. Kulmhof heißt nämlich auf Polnisch Chelmno nad Nerem. Durch den im Grunde gleichen Ortsnamen kann es zu Verwechslungen mit Chelmno nad Wisla (Culm an der Weichsel) kommen, also der …
Ein im Hauptservice zur Verfügung stehendes deutsch-polnisches Ortsnamensverzeichnis, erstellt auf der Grundlage der 1879 von Dr. Wojciech Kętrzyński herausgegebenen Publikation Die polnischen Ortsnamen der Provinzen Preussen und Pommern und ihre deutschen Benennungen, enthält die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gebräuchlichen deutschen und polnischen Bezeichnungen der im Kreis Culm gelegenen Ortschaften. Die Ortsnamensliste kann […]
Im Hauptservice finden Sie ein polnisch-deutsches und deutsch-polnisches Ortsnamensverzeichnis für den Landkreis Chełmno aus dem Jahr 1922, erstellt auf der Grundlage einer zeitgenössischen polnischen Publikation (Ossowski/Dziedzic, Powiat i Miasto Chełmno). Der Landkreis Chełmno, der seit 1920 zum jungen polnischen Staat gehörte, umfasste in dieser Zeit neben der Stadt Chełmno 85 Dorfgemeinden und 60 Gutsbezirke. Bei […]
Seit einigen Jahren rückt Culm (poln. Chełmno) wegen einer südwestlich der Stadt beim nahe gelegenen Dorf Kałdus entdeckten Siedlung aus dem frühen Mittelalter immer mehr ins Blickfeld der Historiker. Die Existenz eines Siedlungsbereichs am dortigen Lorenzberg (poln. Góra Św. Wawrzyńca) war schon seit über 120 Jahren bekannt, jedoch kommen erst heute Archäologen der Universität Toruń […]
Das im historischen Rathaus auf dem Marktplatz untergebrachte Museum des Culmer Landes bietet die Möglichkeit, der Geschichte der Stadt Culm und ihres Umlandes kennen zu lernen. Die Gründung des Museums erfolgte 1959 durch Mag. Jerzy Kałdowski. Es entwickelte sich zunächst als gesellschaftliche Einrichtung und erhielt im Jahr 1964 den Status eines sog. Museumspunktes. Bis 1975 verfügte das Museum über zwei Säle auf der Südseite des ersten Stockwerks im Rathaus. Danach erfolgte seine …
Auf einer Veranstaltung des Gesprächskreises Arbeit und Soziales der Friedrich-Ebert-Stiftung am 24. und 25. November 1992 in Cottbus berichtete Karl-Wilhelm Lange, der damalige Stadtdirektor von Hannoversch Münden, über die Anbringung der Gedenktafel am Geburtshaus Kurt Schumachers sowie die Aufnahme erster Kontakte seiner Stadt mit Chelmno/Culm.