
Eine interessante Anzeige schaltete am 15. März 1863 die Schneiderin Felicya Dyament in der polnischen Tageszeitung Nadwiślanin. Sie versichert nämlich nicht nur, ihre Leistungen schnell und genau zu gemäßigten Preisen auszuführen, sondern wendet sich aufgrund ihrer gegenwärtig unglücklichen Lage mit einem patriotischen Appell an ihre …
Tuch, Buckskin und andere Textilien bot der Händler G. A. Rohrbeck laut einer Anzeige in der polnischen Tageszeitung Nadwiślanin vom 4. Januar 1863 im ehemaligen Haus von Jul. Abraham am Markt in Culm an.
Auf sein Angebot an Taschen- und Wanduhren weist der Kaufmann Jan Samulski aus Culm in einer Anzeige in der Tageszeitung Nadwiślanin vom 28. Januar 1863 hin. Er versichert, dass man solche Uhren bei ihm so gut und so billig wie in Berlin kaufen könne.
Mit einer Kleinanzeige in der polnischen Tageszeitung Nadwiślanin vom 4. Januar 1863 preist der Bäcker oder Konditor W. Brasch aus Culm seine täglich frischen Krapfen, die in reiner Butter gebraten und mit Pfaumenmus gefüllt waren.
Dieses Foto von Grzegorz Góra aus der Website moje-chelmno.pl zeigt eine ovale Grabtafel, die auf dem katholischen Friedhof in die Stadtmauer eingelassen ist. Sie trägt die Inschrift M. Goettlich, geb. Janzon, geb. d. 21. Febr. 1780, gest. d. 26. Febr. 1851. Darunter befindet sich ein wegen der Beschädigung nicht vollständig erkennbarer Grabspruch, der in Anlehnung an den Psalm 5,13 wahrscheinlich Gott segnet die Gerechten lautet.

Dieses Foto wurde von der ul. Dominikańska aus aufgenommen und zeigt den Giebel der Dominikanerkirche an der ul. Wodna. Auf der Rückseite des im Original 8,8 x 5,5 cm großen Bildes befindet sich der handschriftliche Vermerk evang. Kirche Kulm 1940. Die Dominikanerkirche wurde bis 1945 von der evangelischen Kirchengemeinde genutzt.
Dieses Foto zeigt das Culmer Rathaus im Jahr 1940. Auf diesen Zeitpunkt weist zumindest ein handschriftlicher Vermerk auf der Rückseite des im Original 8,8 x 5,5 cm großen Bildes hin, das wohl einmal fest in einem Fotoalbum eingeklebt war (Klebespuren an den Ecken).
Der Fotograf stand an der Straßenecke ul. Szkolna/ul. Toruńska (wahrscheinlich unmittelbar vor der Mauer des Grundstücks der Pfarrkirche) und hat …
1912 erwarb der Friseurmeister Alwin Epding am Culmer Markt das Haus Nr. 20, das heute die Hausnummer 15 trägt, und eröffnete dort einen Friseursalon, der nach seinem Tode im Jahr 1943 von seiner Tochter Irma Reiter, geb. Epding, übernommen und bis zur Flucht der Familie vor der Roten Armee im Januar 1945 fortgeführt wurde. Das […]
Denkmäler errichtet man in der Regel für die Ewigkeit. Infolge politisch-gesellschaftlicher Veränderungen werden sie aber nicht selten als Relikte früherer Epochen bereits nach relativ kurzer Zeit durch dem gerade aktuellen Zeitgeist genehme Symbole ersetzt.
Als Beispiel für derartige Entwicklungen kann das 6,58 m hohe Kriegerdenkmal dienen, das auf dem Culmer Marktplatz südwestlich …
Eine gebrauchte, sich aber in einem vollkommen guten Zustand befindende Dampfdreschmaschine des Herstellers Garrett & Sons bot am 1. Juli 1922 in der Tageszeitung Słowo Pomorskie die Landmaschinen herstellende und in dieser Zeit offensichtlich auch mit ihnen handelnde Unia Vereinigte Maschinenfabriken AG (Unia Zjednoczone Fabryki Maszyn Tow. Akc.) aus Chełmno, das …
In einer Kleinanzeige in der Tageszeitung Gazeta Toruńska vom 9. Januar 1870 teilt der Zimmermeister A. L. Schultz mit, dass er sich in Culm hinter dem Graudenzer Tor gegenüber dem Tischler Oelschleger niedergelassen hat und dort einen Holzhandel betreibt.
Der Handwerker verspricht seinen zukünftigen Kunden günstige Preise und eine schnelle Dienstleistung.
Das Culmer Recht fand im Mittelalter bei vielen Städtegründungen in Mittelosteuropa Anwendung. Unter anderem umfasste diese Rechtsordnung eine Längeneinheit, die Culmer Elle oder “Culmer Ruthe” genannt wurde. An der Westwand des Rathauses befindet sich ein eingemauerter Eisenstab, auf dem …
Bis vor 24 Jahren zierte die östlichste Ecke des Nordseite des Culmer Marktplatzes das Gebäude des ehemaligen Culmer Hofes, eines Hotels und Restaurants, in dem 1913 der junge Kurt Schumacher Tanzunterricht genommen hat. Auf der Postkarte auf dem frühen 20. Jahrhundert erkennt man …
22. Dezember 2007 – 16:48
Am 5. August 1995 wurde auf dem Gelände des ehemaligen evangelischen Friedhofs ein Gedenkstein mit zweisprachiger Inschrift enthüllt. Die Enthüllung des nach einem Entwurf von Horand Henatsch und Jerzy Kałdowski angefertigten Gedenksteins wurde von einem …
11. Dezember 2007 – 21:30
Den 1909 vor den Toren der Stadt Culm errichteten und 1920/1921 abgetragenen Bismarckturm beschreibt ausführlich die Website bismarcktuerme.de. Man findet dort einige Abbildungen und nähere Angaben zum Bau des Turms sowie einen Bericht über die mit großem Pomp veranstaltete Einweihungsfeier. Bismarcktürme zu errichten, kam in den …