
… belagerten am vergangenen Samstag während des diesjährigen Kindergartenlieder-Festivalsmit Fotoapparat und/oder Videokamera in der Hand die Bühne des Culmer Amphitheaters.
Das Bahnhofsgebäude in Culm bestand anfänglich aus Holz. Erst 1905 wurde ein gemauerter Bahnhof mit Restaurant und Räumen für den Bahnbetrieb geschaffen. Auf der Reproduktion einer Ansichtskarte aus dem frühen 20. Jahrhundert erkennt man sein ursprüngliches Aussehen. Im Vergleich mit dem aktuellen Foto sieht man, dass er irgendwann später grundlegend umgebaut worden ist. Ein aus preußischer Zeit stammendes Foto zeigt den Warteraum der I. und II. Klasse, der in Form einer Bahnhofswirtschaft …

Gut erkennbar ist die Aufschrift Herzfeld & Victorius Graudenz auf diesem Kanaldeckel, der sich vor einem Nebeneingang des Kindergartens an der ul. Dworcowa 13 in Culm befindet. Das Unternehmen Herzfeld & Victorius wurde 1862 in Graudenz, dem heutigen Grudziądz, gegründet und bildete eine Gießerei und Emaillierwerk. Entstanden war es aus einer Schmiede der jüdischen Kaufleute Józef Herzfeld (1832 - 1898) und Karol Victorius (1832 - 1906).
In älteren Stadtteilen kann man an vielen Stellen auch alte Kanaldeckel der örtlichen Gießerei Rudolf Peters finden.


Touristengruppen gehören fast das ganze Jahr über zum Stadtbild von Thorn (Toruń). Die hier abgebildete steht vor dem Flissaken-Denkmal. Links befindet sich das Altstädter Rathaus, im Hintergrund erkennt man den Artus-Hof.

Rapsfelder zwischen der ul. Podgórna und der Landesstraße 1 (Europastraße 75)

Züge gibt es in Culm schon lange nicht mehr, alle Gleise wurden abgebaut. Geblieben sind aber die alten Bahndämme, inzwischen dicht mit Büschen und Bäumen bewachsen, auf denen in vergangenen Tagen die Schienen durch das hügelige Umland südöstlich Culms verliefen. Aufgrund ihrer allenfalls geringfügigen Neigung eignen sich die Bahndämme gut als Radweg oder Strecke für einen gemütlichen Spaziergang ins Grüne.

Mit einem solchen Elektrokarren kann man Rundfahrten durch die Altstadt von Thorn (Toruń) unternehmen. Die gut sichtbare Aufschrift Toruń Europejską Stolicą Kultury 2016 weist darauf hin, dass sich die Stadt um den Titel der Europäischen Kulturhauptstadt in acht Jahren bewirbt.

Familiengrab des Gymnasialdirektors Wojciech Łożyński auf dem katholischen Friedhof in Culm.


Das größte Angebot an Obst und Gemüse findet man werktags an den Marktständen in der Nähe des historischen Rathauses in der Altstadt. Bei schönem Wetter bieten aber auch an anderen gut frequentierten Stellen der Stadt Straßenhändler ihre Waren an, so zum Beispiel im Stadtteil Osiedle Skłodowskiej-Curie. Dieses Foto entstand am Rande dieses Stadtteils an der ul. Dworcowa.

Alter Straßenbahnwagen auf der ul. Różana in der Nähe des Altstädtischen Rathauses in Thorn (Toruń)

Diesen alten Spritzenwagen kann man auf dem Gelände der Berufsfeuerwehr an der ul. Łunawska bewundern. Er befindet sich ganz am Ende des großen Platzes vor dem Feuerwehrgerätehaus unmittelbar hinter einem Zaun mit Schiebetor, das als Zufahrt zum für die Öffentlichkeit gesperrten Bereich des Feuerwehrgrundstücks dient. Sofern das Schiebetor geöffnet ist, kann man einen näheren Blick auf dieses Löschgerät, ein Produkt der Feuerspritzen-Fabrik Louis Tidow aus Hannover, werfen.

Klein, aber fein ist der nur vier Hektar große Zoobotanische Garten in der Universitätsstadt Thorn (Toruń), die rund 45 Autominuten von Culm entfernt ist. Wie der Name schon sagt, bildet er einen sowohl zoologischen als auch botanischen Garten mit 55 Baum- und etwa 47 Tierarten. Mit ein paar Fotos möchte ich Ihnen den Zoobotanischen Garten als Ziel für einen Familienausflug vorstellen. Da das Gelände nicht sonderlich groß ist, kann man innerhalb von zwei Stunden alle Bereiche ausführlich in Augenschein nehmen und anschließend z.B. noch die Thorner Altstadt besichtigen.

In der vergangenen Woche sind die Biergärten, die seit einigen Jahren in der südöstlichsten Ecke des Culmer Marktplatzes den Sommer über bei schönem Wetter einen beliebten Treffpunkt bilden, aufgebaut worden. Vorgestern, als dieses Foto entstand, war es noch etwas zu kühl, um auf den Bänken mit der schönen Aussicht auf das Renaissance-Rathaus Platz zu nehmen, aber im Hochsommer findet man hier oft nur mit Mühe einen freien Tisch.
Zwar nenne ich dieses gastronomische Angebot der Einfachheit halber Biergarten (in den vergangenen Jahren waren drei Pächter auf dem Markt tätig), aber natürlich kann man auch alkoholfreie Getränke sowie Eis und kleinere Mahlzeiten bestellen. Die Atmosphäre ist freundlich, so dass man einen Besuch mit Kindern nicht scheuen muss.

Einer der acht Brunnenfrösche aus Messing am Flissaken-Denkmal neben dem Altstädtischen Rathaus in Thorn (Toruń)

Eine Ulanenformation beteiligte sich am heutigen Verfassungstag an den offiziellen Feierlichkeiten am Grab des unbekannten Soldaten.
Hier sieht man die Reiter, wie sie sich durch den Dr.-Rydygier-Park des Gedächtnisses und der Toleranz zum Veranstaltungsort begeben …

… und schließlich vor dem Gebäude der Stadtverwaltung während der Feierlichkeit Position beziehen.
